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Tränenmeer Ich schwimme in einem Meer, einem Meer aus Tränen. Das Meer kommt und geht, wie Ebbe und Flut, die Gezeiten. Die Wellen der Flut haben mich an einen einsamen Strand gespült, wo ich nun liege und nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich bin ganz allein, irgendwo im Nirgendwo. Ich fühle mich alleingelassen, obwohl ich womöglich selbst daran Schuld bin. Nun kommt die Ebbe, sie nimmt die Tränen des Meeres mit sich, doch sie hinterlässt ihre Spuren im Sand. Ihre Spuren - Meine Vergangenheit, die mich einfach nicht loslässt. Die schmerzenden Wunden, sie sitzen so tief. Wenn die Flut kommt, werden sie überspült, doch ich weiß, dass sie da sind, und fülle deshalb das Meer mit mehr Tränen. Dann ist die Ebbe wieder da; es fließen keine Tränen mehr, aber die Wunden sind deutlich zu spüren und ich frage mich immer wieder, wie es weitergehen soll. Einmal möchte ich ... Einmal möchte ich dir noch begegnen. Einmal möchte ich dir noch gegenüberstehen. Einmal möchte ich dir tief in die Augen sehen. Einmal möchte ich dich spüren. Einmal möchte ich deine Stimme hören. Einmal möchte ich dich küssen. Doch keinmal möchte ich dich vergessen!